You are currently viewing Die Effizienz von Infrarot-Elektroheizungen
P a bearbeitet

Die Effizienz von Infrarot-Elektroheizungen

Wie bei allen anderen Elektro-Konvektoren erfolgt der Betrieb auch bei Infrarotheizungen mittels Strom. Doch ein gravierender Unterschied zu konventionellen Elektroheizungen macht die Effizienz der Infrarotheizungen aus: Die Art der Wärme. Während bei Infrarotheizungen Strom Strahlungswärme erzeugt, wird bei herkömmlichen Elektroheizungen Konvektionswärme erzeugt.


Der Unterschied im Detail

Wird Konvektionswärme hergestellt, so bedeutet dies, dass die Luft erhitzt wird. Schon durch die gewöhnliche Luftzirkulation kommt es zum Wärmeverlust, sodass die Konvektorheizung mehr Betriebszeit benötigt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erzeugen und auch über einen längeren Zeitraum zu halten. Außerdem wird durch das Öffnen von Türen oder das regelmäßige Lüften die warme Luft schnell abgekühlt. Bei der Infrarotheizung erwärmt die Strahlungswärme hingegen nicht die Luft, sondern vielmehr die Materie, wie etwa Möbel, Wände usw. Diese Materie speichert die Wärme und gibt sie wieder an den Raum ab. Daher haben weder die Luftzirkulation noch das Öffnen von Fenstern oder Türen einen entscheidenden Einfluss auf die Raumtemperatur. Somit ist die Infrarot-Elektroheizung effizienter als eine herkömmliche Konvektorheizung. Denn da die Materie nicht so schnell abkühlt wie die Luft, bleibt die Raumtemperatur länger warm und konstant.


Vorteile der Infrarotheizung

Ein ganz bedeutender Vorteil der Strahlungsheizung liegt darin, dass die Wärme in der Materie im Raum gespeichert wird und nicht durch die Konvektionswärme die Raumluft erwärmt wird. Die Materie speichert die Wärme auch für einen längeren Zeitraum und gibt diese Strahlungswärme in den Raum ab. So besteht die Möglichkeit, mit Infrarotheizungen Zonen zu schaffen, in denen jeweils die gewünschten Temperaturen herrschen. Über Thermostate lassen sich diese Zonen einrichten. Die Infrarotheizung läuft dann so lange, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist und schaltet sich automatisch ein, wenn diese wieder gesunken ist. Da bei der Infrarotheizung kein Luftstrom entsteht, der feinen Staub im Raum aufwirbelt und die Luft austrocknet, bleibt das Raumklima sauber und angenehm. Insbesondere, dass trockene Luft verhindert wird, beugt gereizten Augen, Kopfschmerzen oder Husten vor. Ein weiterer Vorteil liegt auch in der Effizient. Infrarotheizungen wandeln 86 % der zugeführten Energie in Wärme um. Das verringert nicht nur die notwendigen Betriebsstunden, sondern auch die Heizkosten. Besonders wenn sie in Kombination mit Photovoltaikanlagen genutzt werden, sind Infrarotheizungen eine umweltfreundliche und effiziente Art zu heizen. Zu guter Letzt erweist sich die Installation von Infrarotheizungen als sehr einfach und erfordert zumeist keinen Fachmann.


Vielfältige Möglichkeiten mit Infrarotheizungen

Herkömmliche Heizkörper sind meistens nicht gerade ein schöner Blickfang im Raum. Infrarotheizungen gibt es in den verschiedensten Ausführungen und können daher optimal in den Raum integriert werden. Ob als fertig gestaltetes Bild als Wanddekoration, als Spiegel im Bad beinahe unsichtbar oder mit einer Folie beschichtet als Tafel zum Malen und Zeichnen im Kinderzimmer, eine Infrarotheizung ist vielfältig, funktional und effizient zugleich. Die Paneele der Infrarotheizung können nicht nur an der Wand oder an der Decke montiert werden, sondern sind auch als Standmodelle und mobile Heizelemente erhältlich, sodass sie hinsichtlich Flexibilität klare Vorteile bieten. Die problemlose Installation, die Effizienz, die Vielfältigkeit sowie die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten tragen dazu bei, dass Infrarotheizungen als Hauptheizsysteme ebenso verwendet werden können wie als zusätzliche Wärmequellen in einzelnen Räumen.


Infrarotheizung – Wärme, die guttut

Infrarotstrahlen lassen sich mit Sonnenstrahlen vergleichen. Sie erwärmen den Körper, ohne jedoch die Lufttemperatur zu verändern. Die Strahlungswärme wirkt sich positiv auf den Körper auf. Die Intensität der Wärme und der Strahlung wird allein durch den Abstand zur Strahlungsquelle beeinflusst. Dass sich die Strahlungswärme positiv auf den Körper auswirkt, wird durch den Einsatz in der Medizin bestätigt.